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Beispiel: Strafrecht

 

(Täter-Opfer-Ausgleich)

Eine Straftat ist begangen worden.

Schuldhaft begangenes Unrecht lässt sich nicht ungeschehen machen – und nicht selten belastet  genau das den Täter.

Neueres Straf- und Strafprozessrecht stellt mehrere Regelwerke für ein mögliches Zugehen des Täters auf das Opfer zur Verfügung. Vor einer Hauptverhandlung kann dies zu Strafmilderungen und in geeigneten Fällen sogar zur Verfahrenseinstellung führen (z. B. gegen Zahlung einer Geldbuße).

Aber nicht jeder strafrechtliche Fall ist für eine Mediation geeignet. Insbesondere kommt es auf die Bereitschaft des Opfers hierzu an – sein Wille ist zu respektieren und darf nicht hinterfragt werden.

Aus langjähriger Erfahrung als Richter in einem Strafsenat traue ich mir die Beurteilung zu, ob ein Fall für einen Täter-Opfer-Ausgleich geeignet erscheint.

In einem ersten Informationsgespräch will ich das gerne mit Ihnen erörtern.